Ein großer Tag - Erlebnisse auf der Verbandsschweißprüfung des Deutschen Brackenvereins in Petersberg bei Fulda
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Ob das klappt? |
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| Am Suchenplatz ist ein Zelt aufgebaut. Nach und nach trudeln die Hundeführer mit den Prüflingen ein. Viele interessierte Zuschauer und Angehörige, sowie jede Menge Hunde füllen den Suchenplatz. | ![]() |
| Dann geht es los. Wir werden mit Jagdsignalen begrüßt, kleine Ansprachen, dann Verlosung der Fährten. Es wird in vier Gruppen eingeteilt. 10 Gespanne sind am Start. Ich landete in der Richtergruppe 2 mit drei Gespannen und ziehe das Los mit der Fährte Nummer 2. |
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Zuerst ist vor allem Geduld gefragt |
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So gegen 11.00 Uhr kommt die erste Meldung, dass ein Hund die Suche beendet hat. Soll ich nicht doch lieber die Lederhose anziehen? Mit diesem Vorsatz gehe ich mit Donna Richtung Auto. Da höre ich meinen Namen ausrufen. Wir sind dran. |
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Jetzt wird es ernst Also kein Hosenwechsel mehr, ist ja auch egal. Rein ins Auto und dem "Ansetzer" folgen. Nach 5 min sind wir bei den Richtern. Die klären mich über die Formalitäten auf. Schnell hole ich noch ein bisserl Klopapier, um die Wundbetten zu markieren. Dann geht es los: Auf einer kleinen Lichtung wurde ein Schwein beschossen. Es hat am gegenüberliegenden Waldrand eingewechselt. Ich lege Donna ab und dann beginnt die ganze Prozedur, die wir längst wie im Schlaf beherrschen: Ich nehme ihr die Halsung ab, öffne meinen Rucksack, hole die Schweißleine mit der Schweißhalsung hervor, wickle sie ab und lege die Halsung an. Noch schnell ein Blick zur Uhr: 11.37. Donna macht fein "sitz" und ich begutachte den Anschuss. Wie immer kommt meine Hündin neugierig zu mir und bewindet alles. Ich nehme den Riemen auf und schicke Donna mit "Such" voran. Das Kommando hätte ich mir auch sparen können, denn Donna wusste schon bei der Abfahrt zum Anschuss, um was es geht. |
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Auf der Spur |
| Irgendwann landen wir beide sehr nah an der Autobahn, jede Menge frische Saufährten kreuzen die Spur. Donna zieht mit hoher Rute zur Straße. Das kann nicht sein, ich halte sie an und entdecke, was so interessant für sie war: Fuchs- oder Marderlosung. Ich trage meine Donna ab - hoffentlich gibt das keinen Punkteabzug - und setze sie am letzten Wundbett erneut an. "Such, Donna", sie nimmt die Fährte wieder an, dreht noch einmal einen Kreis und ist wieder drauf. Noch einmal kommt sie von der Fährte ab, Richtung Dickicht, sie veweist etwas. Zunächst denke ich, sie frißt den Verweiser, aber es war nur ein Federl, das sie wieder ausgespuckt hat. Ich ermahne meine Hündin noch einmal, wir gehen zurück und wir sind wieder auf der roten Spur. Plötzlich zieht Donna schneller auf einen Baumstumpf zu, ich sehe eine rote Farbmarkierung und denke noch, ist es das schon? Da liegt der Frischling. Geschafft. Ich lobe meine Donna, sie bewindet ausführlich das Schweinchen. Dann krame ich eine Tüte Rindergulasch hervor, und belohne meinen Hund Stück für Stück. Erst jetzt wird mir klar, wir haben es geschafft. Ich nehme die Schweißhalsung von Donna ab und lege ihr die Führleine an. |
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Und, wie wars? |
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Die Mühe hat sich gelohnt Am Auto wird mein Hund erst einmal richtig gedrückt. Wir fahren zurück zum Suchenplatz. Ein großes Hallo empfängt uns. Ich schüttle viele Hände, natürlich auch die von Georg, Donnas Züchter, überall gibt es Glückwünsche und ein Siegerbier. |
| Am Abend auf der Hauptversammlung werden die Preise verteilt. Ich hoffe auf eine gute Bewertung, die Spannung ist schwer zu ertragen. Als ich dann als letzter aufgerufen werde, kann ich es noch gar nicht glauben. Der erste Preis und der Wanderpokal für den Suchensieger 2007 gehen an mich. Ihr könnt Euch denken, dass das ein großer Augenlick für mich war. Diesen großen Tag ließen wir dann abends im Hotel noch mit ein paar Bierchen ausklingen. | ![]() |
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Allein geht gar nichts |
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