Erste gemeinsame Jagderfahrungen
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Ziemlich genau ein Jahr ist es her, es war auf der Schwarzwild Exkursion der Jungjäger. Die Begeisterung für die Schwarzkittel war riesengroß und wir haben beschlossen, selbst einmal auf die Jagd zu gehen im Forstenrieder Park. |
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Treffpunkt war um 17.00 Uhr am Forstenrieder Park. Viel zu früh sind die meisten da gewesen. Doch schließlich wollte niemand zu spät kommen. |
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Was werden wir sehen? Werden wir die Überläufer sicher ansprechen können? Werden wir überhaupt zu Schuss kommen. Ans Aufbrechen mag noch niemand denken. Keiner von den Jungjägern hat damit bisher große Erfahrungen. Nur gut, das Rainer Braun mit dabei ist, den kann man immer um Hilfe bitten. Nach schier endlosen Minuten der Wartezeit ist es endlich 18.00 Uhr. Berufsjäger Alexander Mania kommt zum Treffpunkt: |
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Zuerst allerdings kommt die Bürokratie: Alle müssen Namen und Adresse hinterlassen und 10 Euro Standgeld bezahlen. Alexander Mania schreibt die Daten genau auf, denn hinterher, wenn jemand was erlegt hat, kommt die große Rechnung. |
| Dann erklärt Alexander Mania, wie das Ganze abläuft und welches Wild frei gegeben ist. Wir sitzen heute nur auf Überläufer, denn die Frischlinge sind noch viel zu klein für einen Abschuss. Wer nicht frei gegebenes Wild erlegt, muss den doppelten Preis, sozusagen als Srafe zahlen. Alle lesen noch einmal aufmerksam den Zettel mit den Bedingugnen durch. Dann gehts los. |
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Fast jeder von uns hat Anblick. Große Schweine, kleine Schweine, ein paar Frischlinge sind auch dabei. Es ist gar nicht so einfach, die Tiere richtig anzusprechen. Aber dann erkennt man sie doch, die so genannten Halbstarken. Und einige von uns haben auch Waidmannsheil. Jedenfalls sind die Schützen dann richtig stolz auf ihren ersten Überläufer. |
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| Nach dem Jagderlebnis kommt allerdings die harte Arbeit: Das Stück muss aufgebrochen werden. Vorsicht: Den Zwerchfellpfeiler stehen lassen, der wird für die Trichinenschau benötigt. Im Forstbetrieb wird dann gewogen und bei jedem Tier werden sofort die Cäsiumgehalte überprüft. Alle Tiere konnten frei gegeben werden. Jetzt fehlt nur noch die Trichinenschau. Das heißt, der Erleger muss sein Schweinderl am nächsten Morgen gleich zum Amtstierarzt in den Schlachthof München bringen. Alle waren sich einig: Ein tolles Erlebnis! |
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